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Sorgen, Angst und Panik - Was tun?


Ich möchte mich heute mit dem Thema Sorgen und Ängste beschäftigen.

Woher kommen Sie, wie geht man mit ihnen um und was sagt Gott hierzu?


Sorgen sind ein bedrückendes Gefühl innerer Unruhe und Angst, das durch eine unangenehme, schwierige Lage hervorgerufen wird, mit der jemand belastet ist oder die jemand in der Zukunft befürchten muss.

Entwickeln sich Sorgen weiter, also hält man an ihnen fest, führt dies zum großen Bruder der Sorgen. Nämlich der Angst.

Angst ist ein banges Gefühl. Man Fürchtet sich.

Die Angst wird mit verschiedenen Adjektiven beschrieben.

Es gibt feige, lähmende, beklemmende, blinde, tierische, namenlose, grenzenlose, schreckliche, panische, wahnsinnige, höllische, und bis hin zu tödlicher Angst.

Es gibt zahlreiche Ängste z.B. Angst vor Prüfungen, vor Ansteckungen (z.B. Corona) oder auch die „berühmte“ Angst vorm Zahnarzt.

(Kenne ich leider nur zu gut.)

Lässt man der Angst seinen Raum breitet sie sich aus und nimmt einen Gefangen.

Sie lähmt einen und sperrt einen ein. Die Gedanken kreisen nur noch um das angsteinflößende. Letztendlich führt eine fortgesetzte Angst zu Panik.

Panik definiert sich als eine plötzlich ergreifende sinnlose Angst, Verwirrung und Kopflosigkeit. Im Zustand der Panik hat man keine Kontrolle mehr und reagiert nur noch. Sorgen führen zu Angst, und Angst führt zu Panik.


Warum haben wir also Sorgen und Ängste?

Da wir in einer gefallenen Welt leben, sind Sorgen und Ängste ein Normalzustand geworden und gehören sozusagen zum Leben dazu.

(Was nicht heißt, das wir das hinnehmen müssen.)

In Hiob heißt es:


Hio 15:20 Der Gottlose quält sich sein Leben lang, all die Jahre, die dem Tyrannen bestimmt sind;

Angst ist eine Folge der Sündigen und Gottlosen Menschheit.


Hes 12:19 und du sollst zu dem Volke des Landes sagen: So spricht Gott, der HERR, zu den Einwohnern Jerusalems, zum Land Israel. Sie müssen ihr Brot mit Sorgen essen und ihr Wasser mit Entsetzen trinken, weil ihr Land von aller seiner Fülle entsetzlich verödet wird, wegen des Frevels aller derer, die darin wohnen.


Röm 2:9 Trübsal und Angst über jede Menschenseele, die das Böse vollbringt, zuerst über den Juden, dann auch über den Griechen;



Wer Gottlos und in Sünde lebt, wird von Sorgen, Ängsten und auch Panik begleitet.

Man kann zwar lernen damit umzugehen, aber komplett frei werden bzw. frei machen kann

uns nur Jesus Christus.

Er hat alle Schuld und Sünde getragen, auch alle Ängste und Sorgen. Er hat die Welt überwunden, daher kann auch nur er uns frei machen.


Joh 16:33 Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.


Da Jesus als Mensch in diese Welt kam wurde auch er mit Ängsten und Sorgen konfrontiert.


Luk 22:42 und sprach: Vater, wenn du willst, so nimm diesen Kelch von mir! Doch nicht mein, sondern dein Wille geschehe!

Luk 22:43 Da erschien ihm ein Engel vom Himmel und stärkte ihn.

Luk 22:44 Und er geriet in Todesangst und betete inbrünstiger; und sein Schweiß wurde wie Blutstropfen, die auf die Erde fielen.


Er hatte Angst vor der ihm angetragenen Aufgabe, vor dem Tod am Kreuz, ich denke seine größte Angst war, dadurch dass er die Schuld der Menschheit auf sich nahm, er vom Vater getrennt sein würde. Aber er stellte den Willen Gottes (seines Vaters) über seinen eigenen. So überwand er und blieb handlungsfähig.


Am Anfang der Ängste stehen aber noch die Sorgen.

Sie sind die Keime die dann zu Ängsten führen.

Alles fängt mit Sorgen an. Sorgen um das Finanzielle Auskommen. Oder Sorgen um die Zukunft, werd ich auch morgen noch gesund sein? Angst vor Stress, Arbeitslosigkeit oder Zahnschmerzen. Oje er muss wohl bohren.


Das Vertrauen auf Gott sollte uns von Sorgen befreien. Wie es in Jeremia heist:

Jer 17:7 Gesegnet ist der Mann, der auf den HERRN vertraut und dessen Zuversicht der HERR geworden ist!

Jer 17:8 Denn er wird sein wie ein Baum, der am Wasser gepflanzt ist und seine Wurzeln zu den Bächen ausstreckt. Er fürchtet die Hitze nicht, wenn sie kommt, sondern seine Blätter bleiben grün; auch in einem dürren Jahr braucht er sich nicht zu sorgen, und er hört nicht auf, Frucht zu bringen.


In Matthäus gibt uns Jesus sogar klare Anweisungen uns der Sorge nicht hinzugeben.


(Mat 6:25-34) Darum sage ich euch: Sorget euch nicht um euer Leben, was ihr essen und was ihr trinken sollt, noch um euren Leib, was ihr anziehen sollt. Ist nicht das Leben mehr als die Speise und der Leib mehr als die Kleidung?

Sehet die Vögel des Himmels an! Sie säen nicht und ernten nicht, sie sammeln auch nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater nährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie? Wer aber von euch kann durch sein Sorgen zu seiner Länge eine einzige Elle hinzusetzen? Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Betrachtet die Lilien des Feldes, wie sie wachsen. Sie arbeiten nicht und spinnen nicht; ich sage euch aber, daß auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie deren eine.

Wenn nun Gott das Gras des Feldes, das heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird, also kleidet, wird er das nicht viel mehr euch tun, ihr Kleingläubigen?

Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen, oder was werden wir trinken, oder womit werden wir uns kleiden? Denn nach allen diesen Dingen trachten die Heiden; aber euer himmlischer Vater weiß, daß ihr das alles bedürft.

Trachtet aber zuerst nach dem Reiche Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch solches alles hinzugelegt werden.

Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den andern Morgen; denn der morgende Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tage genügt seine eigene Plage!


Wir haben als Kinder Gottes einen Treuen, und Fürsorgenden Vater, der uns nie im Stich lässt und für uns Sorgt.

Aber leider lassen wir uns all zu leicht von Zweifeln wieder hin zur Sorge und zur Angst leiten. Aber zum Glück stehen wir hier nicht allein. Darum werden wir ermutigt unsere Sorgen auf Jesus zu werfen.

Einige Verse zur Ermutigung:


1Pe 5:7 Alle Sorge werfet auf ihn; denn er sorgt für euch.


Psa 37:5 Befiehl dem HERRN deine Wege und hoffe auf ihn; er wird's wohl machen


Phi 4:6 Sorget um nichts; sondern in allem lasset durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.


Psa 34:4 (H34-5) Da ich den HERRN suchte, antwortete er mir und errettete mich aus aller meiner Furcht.

Psa 34:5 (H34-6) Die auf ihn blicken, werden strahlen, und ihr Angesicht wird nicht erröten.



Sorgen und Ängste bringen uns auch nicht weiter und sind verschwendet:


Luk 12:25 Wer aber unter euch vermag mit Sorgen seiner Größe eine Elle zuzusetzen?

Luk 12:26 Wenn ihr nun auch das Geringste nicht vermöget, warum seid ihr um das Übrige besorgt?

Pre 4:8 Da steht einer ganz allein, hat weder Sohn noch Bruder, und doch ist seines Arbeitens kein Ende, und er sieht nie Reichtum genug und denkt nicht: Für wen mühe ich mich doch ab und enthalte meiner Seele das Beste vor? Auch das ist nichtig und eine leidige Plage.


Sie rauben uns nur die Zeit und nehmen uns Gefangen.

Daher sollen wir darauf achten nicht in die Fänge der Sorgen zu gelangen.


Luk 21:34 Habt aber acht auf euch selbst, daß eure Herzen nicht beschwert werden durch Rausch und Trunkenheit und Nahrungssorgen und jener Tag unversehens über euch komme!


Ein Schlüssel um mit Sorgen und Ängsten um zugehen ist, diese zu überwinden.


Röm 8:37 Aber in dem allen überwinden wir weit durch den, der uns geliebt hat!


Die Sorgen und Ängste zu überwinden erfordert vor allem Vertrauen und Glauben.

Vertrauen auf Gott, dass er es gut mit uns meint und uns liebt. Und Glauben daran, dass er alles getragen hat und uns aus allem herausholen wird. Und daran, dass er immer bei uns ist.

Sorgen und Ängste sollen wir mit ihm überwinden.

So werden wir von ihnen nicht mehr beherrscht, und könnten getrost in die Zukunft schauen.

Dieses Überwinden ist ein Lernprozess und wenn wir hinfallen sollen wir nicht liegen bleiben sondern aufstehen. Bevor uns also die Angst übermannt sollten wir es gar nicht so weit kommen lassen. Denn auf Sorgen folgt die Angst und letztendlich die Panik.

Der Weg daraus für über Jesus und der Glaube dass er alles Überwunden hat, und wir es mit ihm ebenfalls können.


Joh 16:33 Solches habe ich mit euch geredet, daß ihr in mir Frieden habet. In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden.




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